Gemeinsam stark – Hilfskonvoi für die Ukraine erfolgreich umgesetzt

Veröffentlicht am
20. Januar 2026

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Während in Rheinland-Pfalz vielerorts bereits die Weihnachtsbeleuchtung für festliche Stimmung sorgte, machte sich am 11. Dezember 2025 ein außergewöhnlicher Konvoi auf den Weg: Der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz (LFV RLP) organisierte gemeinsam mit der Werkfeuerwehr Röhm, der Werkfeuerwehr Verallia und dem Verband der Werkfeuerwehren Rheinland-Pfalz einen Hilfstransport für den Katastrophenschutz in der Ukraine.

Hochwertige Ausrüstung für einen einsatzbereiten Katastrophenschutz

Zentraler Bestandteil der Lieferung war ein Gelenkmastfahrzeug, das von der Röhm GmbH zur Verfügung gestellt wurde. Zusätzlich wurden von der Röhm GmbH 6.000 Liter Schaummittel sowie umfangreiche Ausrüstungsgegenstände wie Schutzkleidung, Strahlrohre, Feuerlöscher und Lüfter verladen. Der Gesamtwert der übergebenen Ausstattung lag bei rund 100.000 Euro – ermöglicht durch das Engagement und die Unterstützung verschiedener Sponsoren.

Reiseverlauf mit Zwischenstation in Brandenburg

Gestartet wurde am Donnerstagnachmittag, 11. Dezember 2025, in Koblenz. Nach einem Zwischenstopp mit Nacht in der Feuerwehr des Klosters Lehnin (Brandenburg) ging es weiter zum Verallia-Werk im polnischen Gniezno. Dort fand die offizielle Übergabe an Feuerwehrkräfte aus Rivne (Ukraine) statt, die vor Ort in die Bedienung des Gelenkmasts eingewiesen wurden.

Am frühen Morgen des 14. Dezember 2025 traten beide Seiten den Heimweg an – die rheinland-pfälzische Delegation zurück nach Koblenz, die ukrainischen Kameraden in Richtung Rivne. Für alle Beteiligten war es mehr als eine logistische Mission: Es war ein Zeichen praktischer Hilfe, der Verbundenheit und der Werte, für die das Feuerwehrwesen steht.

Ein Zeichen gelebter Kameradschaft – über Ländergrenzen hinweg.

Der LFV RLP dankt allen Beteiligten, insbesondere den Firmen Röhm und Verallia, für ihre großzügige und unkomplizierte Hilfe. Ebenso geht ein großer Dank an die Werkfeuerwehren und die engagierten Helferinnen und Helfer, die diesen Hilfskonvoi mit ihrem Einsatz möglich gemacht haben.

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