Gemeinsam für eine demokratische und offene Gesellschaft

Veröffentlicht am
14. November 2022

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Treffen von des Landesvorstandes der Türkischen Gemeinde mit dem Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz

Zum Kennenlernen und Ausloten möglicher gemeinsamer Projekte waren zwei Vertreter aus dem Landesvorstand der Türkischen Gemeinde (TG) zu Gast beim Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz auf dem Koblenzer Asterstein: N.Genc Und N.N. (Namen je mit Funktion) berieten mit LFV-Präsident Frank Hachemer, dem kommissarischen Landesjugendfeuerwehrwart Dieter Seibel, dem LFV-Extremismus-Beauftragten Frank Hofmann und dem LFV-Projektbeauftragten Daniel Geis über Möglichkeiten, die Feuerwehren mehr mit Menschen mit türkischem Migrationshintergrund in Kontakt zu bringen und sich gemeinsam für eine demokratische und offene Gesellschaft zu positionieren. “Für die Feuerwehren ist eine stärkere Öffnung für Mitglieder mit Migrationshintergrund nicht nur einfach für ihre Existenz wichtig, sondern auch als Normalität aus gesellschaftlichen Gründen nötig. In einer demokratischen Gesellschaft haben alle Menschen teil auch an einem gemeinsamen Wirken in deren Organisationen und Einrichtungen”, erklärt LFV-Präsident Frank Hachemer den Einsatz seines Verbandes. Der sei nötig, weil es da immer noch viel zu tun gebe, so der Präsident: “Da sind wir noch längst nicht weit genug, es gibt noch viel Luft nach oben.” Beide Organisationen werden über das Bundesprojekt „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesinnenministeriums gefördert, mit dem Initiativen für bürgerschaftliches Engagement und demokratisches Handeln unterstützt werden.

Die Türkische Gemeinde Rheinland-Pfalz war über das Bundesprojekt “Demokratie Leben” bereits früher im Kontakt mit dem Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz. Dies führte im Bereich der Jugendfeuerwehr zum Austausch und in der Folge zu Aufnahmen von Mitgliedern. Seit Mitte 2021 ist die Türkische Gemeinde Rheinland-Pfalz mit ihren Projekten in das Bundesprogramm “Zusammenhalt durch Teilhabe” aufgenommen.

Über die Regiestelle des Projektes wurde der Kontakt zum Landesfeuerwehrverband nun wiederbelebt. Auf beiden Seiten haben sich neue handelnde Personen etabliert, die den ausgeprägten Willen zur Zusammenarbeit und gegenseitigen Unterstützung zeigen.

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